we make it visible

Home - Peter Smit zum Thema Nachhaltigkeit

Peter Smit zum Thema Nachhaltigkeit

Anfang dieses Jahres kündigte Peter Smit, Inhaber von Smit Visual, an, noch in diesem Jahr auf eine vollständig CO2-neutrale Produktion umstellen zu wollen. Dieses Ziel hat er inzwischen erreicht. Wir haben ihn gefragt, wie ihm das gelungen ist.

Peter, Nachhaltigkeit und Smit Visual: ist das eine Herzenssache?

Ja, auf jeden Fall. Ich will sicherstellen, dass mein Unternehmen wenigstens nicht zur Zerstörung unserer Erde beiträgt. Jeder von uns muss seiner Verantwortung gerecht werden. Ich tue das. Übrigens habe ich nicht nur ein Herz für die Umwelt, sondern auch für meine Mitarbeiter und die niederländische Produktionsindustrie insgesamt. Nächstes Jahr feiern wir unser 40-jähriges Bestehen, und in all den Jahren haben wir unsere Produktion in eigener Hand behalten und in den Niederlanden belassen. Das ist außergewöhnlich für ein Unternehmen, das Abnehmer in über 50 Ländern beliefert. Wenn man das auf Dauer beibehalten will, muss man aber den Mut haben, sich von anderen Herstellern zu unterscheiden. Man muss es wagen, Vorreiter zu sein, und wir tun das auf diese Weise.

Ist dieser Schritt denn so ungewöhnlich in der Whiteboard-Branche?

Wir sind absolut der erste und einzige Hersteller in diesem Markt, der sich nicht mit schönen Worten über Nachhaltigkeitsbestrebungen begnügt, sondern den Worten auch Taten folgen lässt. Wir sind stolz darauf, jetzt sagen zu können: „Wir produzieren 100 % CO2-neutral und führen als einer der wenigen Anbieter das FSC®-Siegel.“

Darf sich Nachhaltigkeit auch finanziell rentieren?

Tja, wir sind ein Familienbetrieb. Natürlich will ich den nachfolgenden Generationen eine saubere Welt hinterlassen, aber auch ein gewinnbringendes Unternehmen.

Und ja, eine nachhaltige Produktion rentiert sich meiner Meinung nach in jedem Fall. Beispielsweise durch Reduzierung der Abfallmengen, Energieeinsparungen usw. Ganz abgesehen davon, dass ein Alleinstellungsmerkmal natürlich auch den Verkauf fördert.

100 % CO2-neutral: wie schafft man das?

Wir sind schon länger dabei, unseren Energieverbrauch immer mehr zu begrenzen und unser Unternehmen nachhaltiger zu gestalten. Wir betrachten eine nachhaltige Produktion eigentlich als Voraussetzung für eine moderne Betriebsführung. Letztlich ist es unser Ziel, die gesamte von uns verbrauchte Energie CO2-neutral zu erzeugen, beispielsweise durch Installation von Solarmodulen. Bis wir soweit sind, kompensieren wir unsere Emissionen durch Beteiligung an Aufforstungsmaßnahmen. Ja, wir pflanzen Bäume an, und zwar im Rahmen des weltweit anerkannten Zertifizierungsprogramms „Trees For All“. Unsere Emissionen im Jahr 2016 haben wir inzwischen ausgeglichen, und für 2017 werden wir dasselbe tun. Dank unserer Maßnahmen an der Quelle brauchen wir dann schon weniger Bäume zu pflanzen. So machen sich unsere Umweltinvestitionen bezahlt.

Wofür steht das FSC-Siegel?

Holz, das mit diesem Siegel gekennzeichnet ist, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Man darf das Siegel aber nur führen, wenn die gesamte Produktionskette vom Rohstoff bis zur Belieferung des Kunden die geltenden Anforderungen erfüllt. Darum fordern wir momentan unsere Zulieferer auf, sich unseren Maßnahmen anzuschließen.

Gemeinsam schaffen wir es!